Mini-Fotoreise
im Juli 2021

– organisiert von Verena Dechant –

Die Idee für dieses Event entsprang während des Lockdowns im Winter 2020/2021. Es war sehr unsicher, ob man im darauffolgenden Sommer überhaupt verreisen konnte, wenn ja, mit welchen Einschränkungen usw.
Die Mini-Fotoreise sollte sich daher nur innerhalb von Niederbayern bewegen und uns das Gefühl geben, 4 verschiende Länder und deren speziellen Pferderassen zu bereisen.

Ich muss sagen, die Idee habe ich mehr als gefeiert und stehe auch nach wie vor total hinter dem Konzept! 🙂

Die Models waren gleich gefunden und alle wollten gerne Teil dieses Events sein. Es folgten also eingige intensive Wochen der Planung und Terminfindung und dann stand das Konzept und das Wochenende fest! Die Mini-Fotoreise war geboren und wartete auf ihre Umsetzung!

Die liebe Annika hatte sich sehr früh angemeldet und mir im Nachgang eine unfassbar schöne Rezession geschrieben. Diese Rezession ist so umfangreich, dass ich kurzerhand mit Annikas Einwilligung beschlossen habe, dass dies ein Gastbeitrag wird. Und so lest ihr heute den Rückblick aus Sicht von Annika!

Viel Spaß dabei!

Mini-Fotoreise am 19. und 20. Juni 2021 …

… nun ja, wo soll ich anfangen. Würde mich jemand fragen, was mir denn am besten an der Mini-Fotoreise bei Verena gefiel, kann ich das wohl nicht so pauschal beantworten.

Aber nicht, weil die Reise in irgendeiner Weise schlecht gewesen wäre, sondern es liegt schlicht und einfach daran, dass es kein „das Beste“ gab. Die komplette Reise war ein absolutes Highlight! Angefangen bei einer Toporganisation von Seiten Verenas, bis hin zu den Models und der Atmosphäre.

Am 19. Juni 2021 klingelte – zugegebenermaßen für meine Verhältnisse viel zu früh – um dreiviertel 4 der Wecker. Nach guten 40 Minuten Fahrt befand ich mich pünktlich um 04:45 Uhr am Treffpunkt in Adlkofen. Von da ging es dann auf direktem Weg in den ersten Stall, der das Land Portugal repräsentierte. Melanie stand mit ihrem Lusitano Jumanji Junipero als erstes Model vor unserer Linse. Pünktlich zum Sonnenaufgang standen wir auf einer riesengroßen Koppel und konnten die zwei in einem wunderschönen Morgenlicht fotografieren. Von Kuschelbildern, Portraits bis hin zu Actionbildern war alles dabei. Die zwei sind ein eingespieltes Team und harmonieren super zusammen, außerdem standen sie schön öfters gemeinsam vor der Kamera, was es uns natürlich sehr einfach machte. Eine Pose war besser als die andere und schon nach kurzer Zeit hatten wir sämtliche Bilder im Kasten. Ein absoluter Fotografen-Traum also. Nach einer kurzen Stärkung folgten klassische Portraits vor schwarzem Hintergrund und auch hier glänzte Junie – wie Melanie ihn ganz liebevoll nennt – von seiner schönsten Seite für uns. Man würde denken besser geht´s nicht, aber da haben wir den Plan ohne Verena und Melanie gemacht. Melanie und Junie baten uns nämlich das volle Spektrum an Fotos an und so präsentierten sich die zwei noch in einem klassisch portugiesischen Reitoutfit und drehten für uns ein paar Runden auf dem Reitplatz. Als dann alle Bilder im Kasten waren und das Fotografenherz keine Wünsche mehr offen hatte, machten wir es uns auf einer Bank unter riesengroßen Bäumen gemütlich und plauderten bei einem (Corona konformen) Kaffee. Die restliche Zeit verging wie im Flug und wir machten uns gegen Mittag auf den Weg ins Nächste „Land“.

Nach einer guten Stunde Fahrt erreichten wir den Stall, in dem Melanie und Stefanie ihren Friesen stehen haben. Der Repräsentant der Niederlande ist ein wahr gewordener Traum, der jedes Herz eines kleinen Pferdemädchens zum Schmelzen bringt. Pechschwarz, riesengroß und eine fast bodenlange Mähne… damit überraschte uns Ids. Aber apropos schmelzen. Nicht nur Herzen schmelzen, sondern auch wir sind geschmolzen! Deshalb entstand bei guten 30° C im Schatten unser „Schmelzie“ … ein Insider – wir wollten ein schönes Selfie im Auto für unsere Instagram-Story aufnehmen, waren aber aufgrund der Hitze etwas verschwitzt und rot im Gesicht … so wurde dann kurzerhand aus einem Selfie ein „Schmelzie“, welches sowohl bei uns als auch bei unserer kleinen aber feinen Instagram-Community für Erheiterung sorgte. Ids zeigte sich für uns vor schwarzem Hintergrund von seiner edelsten Seite, sodass wir wunderschöne Portraits aufnehmen konnten. Danach ging es in einen kleinen Waldabschnitt und später noch auf eine Wiese und er gab vor unserer Linse nochmal alles. Ziemlich erledigt machten wir uns gegen 17.00 Uhr wieder auf den Heimweg.

Natürlich war die Nacht recht kurz, die Fotografen-Leidenschaft ging nun mal mit mir durch und ich musste einfach noch alle Bilder sichten, bevor ich ins Bett fallen konnte. Am Sonntagmorgen gegen 04:45 Uhr trafen wir bei Steffi und ihren zwei Haflingern ein. Klassisch für die österreichische Rasse hatten wir zwei prachtvolle Männer vor unserer Kamera stehen. Zuerst konnten wir Actionfotos im Sonnenaufgang mit „Nottings Niklas“ aufnehmen, Standbilder im Grünen und danach mussten wir natürlich noch die Gelegenheit nutzen und die zwei vor schwarzem Hintergrund ablichten. Aber das war noch nicht alles, so spannte uns Steffi Niklas noch an der Kutsche ein und wir drehten eine Runde ums Dorf und schossen noch ein paar Fahr-Bilder.

Die Zeit verging wieder wie im Flug und so ging es für uns nach einem kleinen Frühstück weiter auf die Wurzelranch. Aber nicht direkt zur Ranch, sondern an eine kleine Bachstelle im Land „Norwegen“, an der uns Fohlen mit deren Mamas erwarteten. Bis zu den Oberschenkeln standen wir mit den Fijordis im Wasser und hatten eine Menge Spaß. Das Fotografieren kam natürlich nicht zu kurz und ich konnte mir einen kleinen Traum erfüllen – Fohlen im Wasser. Auf dem Weg zum Stall machten wir einen kurzen Abstecher zu einer Pizzeria, um uns Pizzen für unser Mittagessen mitzunehmen. Nachdem unsere Energiespeicher wieder aufgefüllt waren, modelte der Kindergarten und die „Mamas“ noch vor schwarzem Hintergrund für uns. Danach besuchte uns noch Laura mit ihrer Stute Kis-Lilith und sorgte für den krönenden Abschluss. Lilli hat ein enormes Repertoire an Kunststücken im Petto und so durften wir sowohl Steig-Bilder als auch kuschelnde Bilder im Liegen machen.

Ich denke an meiner Schreibweise erkennt man, dass ich einfach nur begeistert von der Reise war! Wir hatten ein wunderschönes, wenn auch sehr anstrengendes Wochenende miteinander verbracht. Wir wurden von allen Mädels in den Ställen bestens umsorgt, was für eine sehr angenehme Atmosphäre sorgte. Der private und berufliche Austausch mit den Fotografen-Mädels sowie der ein oder andere Aha-Moment, wenn mir Verena einen Tipp bezüglich des Fotografierens gab. Von Wissenserweiterung bis hin zu einem schönen Beisammensein war also alles dabei.

Alles in Allem kann ich also guten Gewissens sagen, es war ein wahnsinnig schönes und lehrreiches Wochenende und ich freue mich schon sehr auf künftige Fototreffen mit Verena!

Ein Gastbeitrag (Text & Bilder) von Annika Aichner

 

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